Im Gespräch mit Jan-Philipp Beck, Olaf Lies, Marja-Liisa Völlers und Andrea Stüdemann
Im Gespräch mit MdL Jan-Philipp Beck, Ministerpräsident Olaf Lies, MdB Marja-Liisa Völlers und Schaumburgs Landratskandidatin Andrea Stüdemann

Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum braucht neue Ideen, starke Partnerschaften und den gemeinsamen Willen zur Umsetzung. Genau darum ging es beim Austausch rund um das Regionale Versorgungszentrum Auetal (RVZ) am 21. Februar 2026.

Im Austausch mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies, der Bundestagsabgeordneten Maria-Liisa Völlers (SPD), dem Landtagsabgeordneten Jan Philipp Beck (SPD), Bürgermeister Jörn Lohmann (CDU) sowie der SPD-Landratskandidatin Andrea Stüdemann und zahlreichen engagierten Akteurinnen und Akteuren wurde eines deutlich: Das RVZ ist weit mehr als ein medizinischer Standort – es ist ein Zukunftsmodell.

Ein Modellprojekt mit Strahlkraft

Das Regionale Versorgungszentrum Auetal vereint medizinische Versorgung, Physiotherapie, Tagespflege und soziale Angebote unter einem Dach. Als teilweise vom Land Niedersachsen gefördertes Modellprojekt leistet es einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum.

Die moderne, ganzheitliche Ausrichtung zeigt, wie Versorgung neu gedacht werden kann – sektorenübergreifend, patientennah und zukunftsorientiert. Ein Ansatz, der – in ähnlicher Form – auch für Bad Münder mit seinen 16 Ortsteilen richtungsweisend sein kann.

Versorgung ganzheitlich denken

Im Austausch wurde deutlich: Eine nachhaltige medizinische Infrastruktur endet nicht an der Praxistür.

  • Attraktive Rahmenbedingungen für Ärztinnen und Ärzte:
    Familienfreundliche Betreuungsangebote – auch zu schichtdienstgerechten Zeiten – sowie passender Wohnraum sind entscheidende Standortfaktoren.
  • Mobilität für ältere Menschen:
    Eine verlässliche Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder ergänzende Fahrdienste sind essenziell, damit Patientinnen und Patienten selbstbestimmt mobil bleiben.
  • Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen:
    Die Abrechnungsmodalitäten eines Regionalen Versorgungszentrums müssen weiterentwickelt werden, um langfristige Planungssicherheit und wirtschaftliche Tragfähigkeit zu gewährleisten.

Diese Aspekte zeigen: Innovative Versorgungsmodelle brauchen integrierte Lösungen – medizinisch, sozial und strukturell.

Blick auf das Podium

Dialog mit Perspektive für den Landkreis Hameln-Pyrmont

Der intensive Austausch hat verdeutlicht, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Landespolitik, kommunaler Ebene und regionalen Akteuren ist. Diese Impulse nehme ich mit in die weitere Arbeit im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Am 24. Februar 2026 habe ich mich unter anderem mit dem SPD-Landratskandidaten Dominik Petters hierzu ausgetauscht. Wir sind uns einig: Eine solche Herausforderung können Kommunen und Landkreis nur gemeinsam bewältigen. Entscheidend ist, Lösungen konsequent an den konkreten Bedarfen der Menschen vor Ort auszurichten.

Mein herzlicher Dank gilt der SPD Schaumburg für die Einladung und die gelungene Veranstaltung.

Als Bürgermeisterkandidat ist mir wichtig: Eine verlässliche medizinische Versorgung gehört zur Lebensqualität unserer Stadt und ihrer Ortsteile. Sie entsteht dort, wo Kommune, Landkreis und Land gemeinsam Verantwortung übernehmen. Genau dafür stehe ich – pragmatisch, lösungsorientiert und mit klarem Blick für die Bedarfe vor Ort.